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[Wunscherfüllung]: Eine kurze Einführung in eine geistige Disziplin

Ich stoße in letzter Zeit immer wieder auf einen Satz, den ich zum Anlass nehmen möchte einige Gedanken zum Thema Wunscherfüllung loszuwerden, die meines Erachtens mit einem der wohl am weitesten verbreiteten Vorurteile im Bereich der Wunscherfüllung aufräumen.

Der Satz um den es geht lautet: „Positive Affirmationen sind zu wenig um die Kunst der Wunscherfüllung wirklich zu beherrschen“. Und dieser Beobachtung stimme ich absolut zu.

Positive Affirmationen alleine – oder schlimmer noch: positives Denken alleine – werden für sich alleine genommen in der Regel keinen wirklichkeitsverändernden Effekt generieren.

Sie müssen sich mit dem Gefühl, dem Glauben, der eigenen spirituellen Suche nach dem wahren Willen und dem höheren Selbst verbinden – und erst hierdurch erlangen sie für die als Wunscherfüllung bekannte spirituelle Disziplin ihre eigentliche Bedeutung. Mehr Infos im Artikel (hier klicken!)

Einheit und Vielfalt

„Das Eine und das Viele bilden in mehrfachen Bedeutungen einen Gegensatz. Einer davon ist der Gegensatz des Einen zur Menge im Sinne des Unzerlegbaren zum Zerlegbaren; denn das Zerlegte oder Zerlegbare heißt eine Menge, das Unzerlegbare oder Nicht-Zerlegte Eines.“  
(Aristoteles – Metaphysik – 1024a [20])

„Aus dem Einen kommen die Zwei. Aus den Zwei die Drei. Aus den Drei die Zehntaused – das sind alle Dinge.“
(LaoTse, nach dem Tao-Te-King)

In spirituellen Kreisen gilt heute das Paradigma der All-Einheit als einer der wesentlichen Grundfaktoren spirituellen Erlebens. Und dies ist durchaus ein positiver und guter Ansatz. Dennoch befürchte ich, dass viele spirituell Aktive oder Interessierte die wahre Dimension dieser Aussage noch nicht – oder nicht hinreichend – verstanden haben.

Denn die wahre Einheit aller Dinge erschließt sich nicht verstandesmässig – sondern nur durch das Erlebnis. Die unio mytica – oder wenn sie so wollen: das All-Einheits-Erlebnis – war immer schon Gegenstand des mystischen Erkenntnisweges. Sie ist eines der großen Mysterien in die den Suchenden kein Lehrer oder Meister, sondern nur das Leben selbst einzuführen vermag, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

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