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Mission Mystik – [zehnte Betrachtung]

Ewigkeitsbewusstsein

alle Ewigkeit
Eins viele
eine Vielheit

“…auf daß er sich selbst für ewig selig machte und ewig Gott in seinem göttlichen Licht und in Gott sich selbst und alle Kreatur schauen werde.” 
(M.Eckhart)

Die gute Nachricht ist: In all unserem Leid, den großen und kleinen Krisen unseres Lebens sind wir nie alleine. Es gibt etwas wie einen Fluss universeller Liebe, einen Strom des Geistes, der uns allerorts umfängt und führt. Über diese übernatürliche Verbindung zwischen allem Leben, haben wir allezeit die Möglichkeit uns mit dem großen Geist des Lebens selbst zu vereinen.

Eckehart beginnt diesen Zuspruch mit einer Betrachtung über eine der edelsten und berührendsten Eigenschaften des Menschen: die Bereitschaft sich selbst für einen Freund hinzugeben. So gibt es wohl niemanden, der nicht dazu bereit wäre ein an sich übles Leid auf sich zu nehmen, wenn er dadurch nur einen Freund vom Tode erlösen könnte. 

Und wenn wir bereit sind, so großes für jemanden auf uns zu nehmen, der nach einigen Jahren doch stirbt, wieviel mehr sollten wir da – so die Worte des Mystikers – bereit sein 10, oder 20, oder 30 Jahre unseres irdischen Lebens hinzugeben, um hernach die ewige Seligkeit zu erlangen und Gott im unveränderlichen Lichte seiner himmlischen Herrlichkeit zu schauen.

Dabei braucht es keine 10, oder 20 oder 30 Jahre um Gott zu schauen. Gott ist immer schon im Jetzt. Sein Wesen bildet die große universale Konstante seitdem das Leben in unserem Universum begonnen hat. Wenn wir uns auch nur im Jetzt – wie in einem Augenblick – für seine Gegenwart öffnen, werden wir ihn erkennen wie er wirklich ist. 

In diesen Momenten der Erleuchtung, die sich einstellen wenn der Mensch ein Bewusstsein für die ewige Einheit aller Dinge entwickelt, sieht der Mensch nicht nur Gott mit seinem geistigen Auge, sondern sich selbst in Gott – und mit ihm alle Kreatur.

Ich bin in Gott – das ist die wesentliche Erkenntnis für das menschliche Leben. Um wieviel mehr Kraft, mehr Ruhe, heitere Gelassenheit kann das Leben haben, wenn wir nur in diesen Strom der Einheit eintreten lernen. 

/* Wobei: Es gibt nichts worin du eintreten musst. Es gibt nichts, dass du erlangen können müsstest. Es gibt nur das, worin du schon jetzt bist. */

Und mit mir alle Kreatur – alle Geschöpfe Gottes ob sie leben, ob sie uns schon in die Ewigkeit vorausgegangen sind, oder ob sie erst noch geboren werden: In Gott leben sie alle. Zeit ist nicht das absolute Paradigma als das sie uns erscheint. Mehr als die Zeit, ist immer das Jetzt. Und über dem Jetzt, steht Gott.  Ewig, Unveränderlich, Eins…

+++ Mehr kommt bald +++

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